Eine ehrliche Geschichte über den Alltag, der immer gewinnt — und was mich endlich überzeugt hat
Das bin ich. Und vielleicht auch du.
Es ist 15:23 Uhr. Ich sitze am Schreibtisch, mein drittes Meeting läuft im Hintergrund, und mein Magen knurrt laut genug, dass meine Kollegin leise lacht.
Ich weiß genau, was die Ernährungswissenschaft sagt: fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Ich habe diesen Satz hundertmal gehört. Ich glaube ihn. Und trotzdem greife ich jetzt zum Schokoriegel in der Schublade.
Nicht weil ich faul bin. Nicht weil mir meine Gesundheit egal ist. Sondern weil dieser Schokoriegel einfach da ist — und mein Gemüse nicht.
Es ist nicht Disziplin, die fehlt.
Ich habe alles versucht. Meal Prep am Sonntag (der Salat war am Dienstag matschig). Gemüse-Snacks für die Arbeit vorbereitet (vergessen einzupacken). Apps getrackt, Vorsätze gemacht, wieder vergessen.
Das Problem ist nicht, dass wir es nicht wissen. 58% aller Deutschen erreichen ihre tägliche Gemüseportion nicht — nicht weil sie es nicht wollen, sondern weil der Alltag eine eigene Logik hat. Eine Logik die gegen Schneidbretter, Tupperboxen und gute Absichten gewinnt. Jeden. Einzelnen. Tag.
Und das Tückische daran: Wir fühlen uns deshalb schlecht. Das leise Schuldbewusstsein, das auftaucht wenn jemand im Büro eine bunte Salatschüssel auspackt. Das Versprechen an uns selbst — ab morgen wird alles besser — das wir schon so oft gemacht haben, dass wir ihm kaum noch glauben.
Eine Ernährungswissenschaftlerin mit demselben Problem.
Marie hat Ernährungswissenschaften studiert. Sie weiß buchstäblich alles über Mikronährstoffe, Ballaststoffe und Gemüse. Und sie stand trotzdem jahrelang um 15 Uhr hungrig in der Küche ohne eine einzige vernünftige Option.
"Ich hab gesucht", sagt sie. "Einen herzhaften Snack, der wirklich nach Gemüse schmeckt, den man einfach einpacken kann, ohne Kühlung, ohne Vorbereitung. Ich hab ihn nicht gefunden. Also hab ich ihn entwickelt."
Kein Startup-Traum. Kein Ernährungstrend. Nur eine Person, die ihr eigenes Problem lösen wollte und dabei etwas gebaut hat, das für alle funktioniert die dieses Problem kennen.
Einfach. Konkret. Heute.
malunt ist ein Gemüseriegel. Bio-Gemüse, echte Zutaten, kein zugesetzter Zucker. Eine Portion Gemüse in 40 Gramm — für die Schreibtischschublade, den Rucksack, die Handtasche.
Kein Ernährungsplan. Kein Wochenziel. Keine App die Schuldgefühle verstärkt. Nur: heute um 15 Uhr greifst du zu etwas Besserem.
Das ist alles.
Nicht perfekt. Aber besser als gestern.
Ich esse immer noch nicht täglich fünf Portionen Gemüse. Das wäre gelogen. Aber ich esse mehr als früher ohne dass es sich wie Arbeit anfühlt. Ohne Planung, ohne Vorbereitung, ohne das Gefühl zu kämpfen.
Manchmal ist die beste Lösung nicht die perfekte. Manchmal ist sie einfach die, die wirklich funktioniert, auch wenn das Meeting läuft, der Zug fährt oder die Kühlbox zuhause geblieben ist.
Falls du den Hunger kennst, der kurz nach dem Mittagessen kommt und auf nichts Gutes trifft: malunt wurde für genau diesen Moment gemacht.











1 Kommentar
kiffen ist kein brokoli
an 4/20 hab ich nur den “speziellen” brokolli geraucht ;)) aber jetzt ist wieder alels normal und ich ess wieder ganz normalen brokkoli ;( aber mit den malunt riegeln kriege ich es hin :) danke
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